Filmtipp: Apocalypse New

Siggis knallharte Filmkritik! Heute: „Apocalypse New“!

Nach dem Welterfolg Scream 5 legt Star-Regisseur Jogi Löw gleich nach! In einem monumentalen Epos erzählt er die Geschichte der Südamerikanischen Ureinwohner „Canarinhos“ und ihrem Stammeshelden „Neymar„, die von europäischen Invasoren heimgesucht werden:

"Apocalypse New" Filmplakat
„Apocalypse New“ Filmplakat

Handlung:
Zunächst werden die anfangs noch freundlichen Aggressoren mit offenen Armen empfangen und bewundert. Natürlich auch auf Grund Ihrer Technologie gefürchtet, aber einige Wochen lang leben die Ureinwohner mit den Invasoren friedlich miteinander. Im wundervollen Ort „Campo Bahia“ gestattet man Ihnen sich nieder zu lassen und treibt regen handeln. Die eigentlichen Hintergründe des Besuches konnten die Ureinwohner nicht ahnen, da sie ausser einiger Fehden mit den menschenfressenden „Urus“ und hinterhältigen „Gauchos“ immer in friedlicher Harmonie lebten.

Die Invasoren nutzen die Freundlichkeit der Canarinhos schamlos aus und beobachteten sie die ganze Zeit. Mit ihrer hoch entwickelten Technologie studieren sie die Ureinwohner und bereiten sich auf den Kampf vor. Viel zu spät kommen Zweifel der Canarinhos an den guten Absichten Ihrer Besucher. Als der Konflikt unausweichlich scheint, lassen die Invasoren auf Neymar und General Thiago ein hinterhältiges Attentat verüben. Mit viel Glück kommen sie mit dem Leben davon, sind danach jedoch er ausser Stande für ihr Volk zu kämpfen. Zornig ruft König Felipão zum offenen Widerstand und es kommt zu einer verzweifelten Schlacht in der Stadt Belo Horizonte. König Felipão schickt seine besten Krieger – die Seleção – aufs Schlachtfeld, jedoch sind sie der Übermacht der Invasoren hoffnungslos unterlegen. Nach einer ersten mutigen Angriffswelle beginnt ein monumentales Blutbad…

Kritik:
Jogi Löw stellt hier wieder seine Fähigkeiten und seinen Hang zur Dramatik wunderbar zu Schau. Anders als noch bei Scream 5 setzt er hier jedoch mehr auf brutale Gewalt, anstatt auf Spannung. Der Zuschauer wird Zeuge eines Gemetzels, wie es die Filmwelt so noch nie gesehen hat. Das Werk reiht sich nahtlos an Meisterwerke wie Die Passion Christi oder Der Soldat James Ryan an. Er zeigt ungeschnitten die Brutalität des „weissen Mannes“ und den hoffnungslosen Untergang eines friedlichen und farbenfrohen Volkes. Für meinen Geschmack fast zu viel Pathos, denn bei einigen Bildern können auch hartgesottene Filmfans kaum hinschauen und man leidet förmlich mit den „Canarinhos“. Der traumhafte 7.1 Sound lässt den Zuschauer noch zusätzlich zum Teil des Geschehens werden. Trotz etwas zu viel Blut und Trauer, dieser Film verdient absolut *****!

Über

Siegfried "Siggi" Arkasmus, 33 Jahre, Student Siggi wuchs allein bei seiner Mutter auf. Seinen Vater hatte er nie kennen gelernt. Bereits in der Schule fiel er hauptsächlich mehr durch Störungen und Schabernack, als durch gute Noten auf. Seine größten Erfolge erzielte er in den Disziplinen: Meiste Fehlstunden, meiste gleichzeitige Beziehungen mit Mitschülerinnen und ausgefallenste Ausreden. Trotz seiner Einstellung gelang ihm dennoch mit Ach und Krach ein Schulabschluss und die Aufnahme in ein sozialpädagogisches Studium, welches er inzwischen zu seinem Hauptberuf gemacht hat. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit der Ausrichtung von illegalem Glücksspiel und Internet-Poker. Siggi entging knapp einer Vorstrafe wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz, da er in 2-stündiger Diskussion der zuständigen Beamtin weiss machen konnte, dass seine Topfpflanzen eine sehr seltene Spezies sind und rein zufällig nach Dope aussehen... Siggi befindet sich zur Zeit wegen Sexsucht in psychologischer Behandlung bei einer äusserst attraktiven Therapeutin. Nach einigen Sitzungen empfahl ihm die Seelenklempnerin, dass es ihm gut täte, wenn er sich den wirklichen Problemen im Leben stellte und seine sozialen Fähigkeiten verbesserte...